Das alte Bad ist endlich raus. Der Fliesenspiegel liegt in Scherben, im Flur stapeln sich Eimer voller Bruch. Und schnell wird klar: Alte Fliesen entsorgen ist gar nicht so selbstverständlich, wie es aussieht.

Dürfen die Scherben einfach in den Bauschutt? Was ist mit dem Kleber auf der Rückseite? Und wohin mit den Resten, wenn nur ein paar Quadratmeter anfallen?

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Fliesen entsorgen: von der richtigen Einstufung über den passenden Container bis zu den Kosten in Nürnberg. So landen Ihre alten Fliesen dort, wo sie hingehören, statt wochenlang im Weg zu stehen.


Gehören alte Fliesen in den Bauschutt?

Die kurze Antwort lautet: in der Regel ja. Fliesen und Keramik sind mineralische Baustoffe und zählen damit grundsätzlich zum Bauschutt. Aus diesem Grund nehmen wir bei Schutt Karl Fliesen und Keramik bis zu einem Anteil von 50 Prozent im Bauschutt-Container an.

Zum Bauschutt zählen außerdem Beton, Ziegel, Mauerwerk, Steine und Bodenaushub. Diese Stoffe haben nämlich eines gemeinsam: Sie sind rein mineralisch und lassen sich gut wiederverwerten.

Fallen hingegen fast nur Fliesen an – etwa nach einer kompletten Badsanierung –, stufen wir die Ladung als Bauschutt mit bis zu 5 Prozent Fremdstoffen ein. Für die amtliche Zuordnung tragen Fliesen und Keramik übrigens den Abfallschlüssel 17 01 03.

Sind Fliesen also Bauschutt? Solange sie sauber und mineralisch sind, lautet die Antwort ja. Entscheidend ist vor allem, was sonst noch mit in den Container wandert.

Fliesen mit Kleber, Mörtel oder Gips: was darf in den Container?

An alten Fliesen kleben fast immer Reste wie Mörtel, Fliesenkleber oder Putz. Mörtel und Putz sind mineralisch und gehören damit zur selben Materialfamilie wie die Fliese selbst.

Vorsicht gilt bei allem, was nicht mineralisch ist. Deshalb gehören Gips und Rigips, Ytong, Heraklith, Lehm und Asphalt nicht in den Bauschutt. Ebenso wenig nichtmineralische Anteile wie Folie, Holz, Styropor oder Dämmstoffe.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Reißen Sie eine geflieste Rigipswand heraus, dürfen Fliese und Rigips nicht gemeinsam in den Bauschutt. Also muss der Gipsanteil vorher getrennt werden.

Unser Tipp: Achten Sie auch auf Kleber, Farben und Anstriche. Darin können Schadstoffe stecken, die vorab festgestellt werden müssen. Steigt der Fremdstoffanteil zu stark, wird aus günstigem Bauschutt schnell teurer Baumischabfall.

Welcher Container zum Fliesen entsorgen?

Wie Sie Ihre Fliesen entsorgen, hängt vor allem von der Menge ab. Zum Beispiel genügt für ein paar Fliesenreste nach dem Verlegen oft ein kleiner Behälter. Bei einer kompletten Badsanierung kommt hingegen einiges zusammen.

Bei Schutt Karl stehen dafür Absetzcontainer in 2, 4,5 und 7 m³ bereit. Fliesen bringen viel Gewicht mit. Deshalb gilt eine einfache Faustregel: Schwerer Abfall gehört in einen eher kleinen Container.

Ein Badezimmer bringt oft schon mehr Gewicht auf die Waage, als man denkt. Planen Sie zusätzlich rund 30 Prozent Puffer ein, denn abgeschlagenes Material braucht mehr Platz als im verbauten Zustand. So ersparen Sie sich eine teure Nachbestellung. Zugleich bleibt der Container beim Abtransport im zulässigen Gewicht.

Fliesen entsorgen – Preise und Kosten

Was kostet ein Container für Bauschutt in Nürnberg?
Das hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Größe und Volumen des Containers
Anzahl der Container
Abfallart
Dauer der Miete

Preisliste

Bei Schutt Karl Nürnberg beginnt die kleinste Containergröße mit 2 m³ ab 139 € für den

reinen Transport(Stand: 1.1.2026).

Weitere Details und eine vollständige Preisliste finden Sie unter Downloads und Preislisten.

Was gehört in den Bauschutt-Container, was nicht?

Das gehört hinein:

  • Fliesen und Keramik (bis 50 %)
  • Ziegel, Mauerwerk und Beton
  • Steine und Bodenaushub

Das gehört nicht hinein:

  • Gips, Rigips, Ytong und Heraklith
  • Lehm und Asphalt
  • Nichtmineralisches wie Folie, Holz oder Dämmstoff
  • PVC- und Vinyl-Fliesen
  • Asbest und andere Schadstoffe

Unser Tipp: Alle Anlieferungen müssen frei von Schadstoffen wie Asbest sein. Besteht bei alten Belägen ein Verdacht, ist vorab eine Analyse nötig, bevor etwas in den Container darf. PVC- und Vinyl-Fliesen sind nicht mineralisch und zählen zum Baumischabfall.

Fliesen recyceln statt wegwerfen

Alte Fliesen sind kein reiner Abfall. Schließlich lässt sich sauberer, mineralischer Bauschutt aufbereiten und wiederverwenden. Als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb führen wir Ihre Fliesen deshalb einer fachgerechten Verwertung zu.

Aus recyceltem Bauschutt entstehen neue Baustoffe wie Recycling-Mix oder Recycling-Sand. Wer seine Fliesen richtig entsorgt, schont so ganz nebenbei Deponieraum und wertvolle Ressourcen.

Fliesen entsorgen leicht gemacht: Ihr Partner in Nürnberg

Fliesen zu entsorgen ist kein Hexenwerk, wenn man weiß, worauf es ankommt. Sauberer Fliesenbruch gehört als Bauschutt in den Container, während Gips, Dämmstoffe und Schadstoffe draußen bleiben. Und weil Fliesen ordentlich wiegen, wählen Sie den Container besser eine Nummer kleiner.

Mit einem passenden Container von Schutt Karl entsorgen Sie Ihre alten Fliesen in Nürnberg fachgerecht, transparent kalkulierbar und ohne Umwege. So haben Sie den Kopf frei für den schönsten Teil: Ihr neues Bad.

Sollten Sie weitere Fragen zum Fliesen entsorgen oder zur Auswahl der richtigen Containergröße haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns oder besuchen Sie unsere Seite Erste Hilfe für Neulinge.

Ihr Team von Schutt Karl Entsorgung GmbH in Nürnberg